Zum Inhalt springen

Friedenskreis - Was treibt uns an?

In den letzten drei Jahrzehnten seit Gründung des Friedenskreises hat sich vieles in der Welt getan.
Es gibt wenig gute Fortschritte. Einige Konflikte z. B. in Sri Lanka und Kolumbien konnten beigelegt werden. Doch leider stehen diesen Erfolgen kriegerische und menschenfeindliche Schauplätze gegenüber.

Ein Beispiel dafür ist Syrien. In diesem Land stehen sich seit vier Jahren mehrere verfeindete Gruppen gegenüber. Es sind die IS, die Kurden und die Armee von Diktator Baschir el Assad und der ihn unterstützenden russischen Armee. Die Zivilbevölkerung leidet unter Verfolgung, Flucht und bitterer Not.

Es ist nur ein Beispiel, warum sich der Friedenskreis immer wieder trifft. Wir beginnen unser monatliches Treffen mit dem Friedensgebet in der Kirche.

Wir versammeln uns meist im Chorraum unter dem Kreuz. Unsere Friedenskerze wird entzündet und der/diejenige, der/die das Gebet vorbereitet hat bringt noch einige Gegenstände oder Blumen als Dekorationsobjekt mit.
Es entsteht eine meditative Atmosphäre. Wir lassen uns von den Texten inspirieren, singen Lieder, gehen unseren Gedanken nach, nehmen persönliche und Friedens-anliegen mit in das Fürbittgebet und in das Vater Unser auf.

Hier spüre ich oft die Kraft des Gebetes. Hier spüre ich die Kraft unserer Gemein-schaft. Die Kraft der Solidarität für den Frieden.
Wir setzen damit ein kleines Zeichen gegen die Gewalt und den Hass, der sich vor allem in den vergangenen menschenverachten den brutalen Anschlägen in den Haupt-städten Europas gezeigt hat.

„Bleibet hier und wachet mit mir." Wenn wir das Anliegen Jesu ernst nehmen wollen und ihm folgen wollen, bleibt uns das Gebet. Herr, mache uns zum Werkzeug deines Friedens.
Wir geben nicht auf. Lasst uns weiter für den Frieden beten. Unterstützer sind gerne willkommen.

Wir beschließen den Abend in geselliger Runde, meist beim Griechen in der Frankfurter Straße.

Kommen Sie und unterstützen Sie unser Anliegen.