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Kommunionhelfer im Seelsorgebereich Hennef-Ost

Seit 1973 können in der römisch-katholischen Kirche getaufte, gläubige Laien, Männer wie Frauen, mit der Austeilung der Kommunion beauftragt werden, um den Mangel an Priestern und Diakone in einem Gottesdienst auszugleichen. Sie werden Kommunionhelfer genannt und ihr Dienst beschränkt sich auf das Austeilen der Kommunion, des Leibes Christi oder des Blutes Christi.

Desweiteren können Kommunionhelfer die Kommunion außerhalb der Messfeier aus dem Tabernakel reichen (Kommunionfeier), sie können einen Wortgottesdienst mit Kommunionspendung leiten, sowie die Krankenkommunion überbringen.

Die bischöfliche Beauftragung als Kommunionhelfer ist zeitlich (meist fünf Jahre) und örtlich (eigene Pfarrgemeinde bzw. Pfarrverband) begrenzt. Sie begründet keine weitere liturgische oder sonstige Funktion in der Pfarrei, allerdings kann unter Umständen dieselbe Person verschiedene andere Aufgaben im Gottesdienst oder der Gemeinde auf sich vereinen (etwa Messdiener, Lektor oder Pastoral-/Gemeindereferent), was aber der gewünschten Vielfalt der liturgischen Dienste abträglich ist. 

Kommunionhelfer/innen sind zum Dienst am Leib Christi bestellt. Schon im ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther bezeichnet das Wort „Leib Christi“ das eucharistische Brot, aber auch die Gemeinschaft der Getauften. Somit ist der Dienst am heiligen Sakrament des Altares zugleich auch ein Dienst für die Menschen. Er ist im gemeinsamen Priestertum aller Getauften gegründet (Allgemeine Einführung in das Römische Messbuch, Art. 68).

Der Ursprung der liturgischen Laiendienste, also auch der Dienst des/r Kommunionhelfer/in liegt in der Zeit des heiligen Papstes Pius X. (1903 -1914). Dieser hatte die Gläubigen durch Kommuniondekrete zum häufigen Empfang der Eucharistie ermutigt, so dass genug Geistliche zur Kommunionausteilung benötigt wurden. Nach dem 2. Vatikanischen Konzil (1962-1965) wurde der Kommunionhelferdienst aus der Notwendigkeit heraus geboren, dass es Orte mit wenig Priestern auf der Welt gab. Außerdem wünschten die Konzilsväter auch eine „aktive Teilnahme“ des Kirchenvolkes am Gottesdienst. Der Kommunionhelferdienst der Laien ist ein außerordentlicher Dienst, den ursprünglich nur „Geweihte (Priester und Diakone)“ übernehmen durften.

Zu den Aufgaben des/r Kommunionhelfers/in gehören:

  1. Die Austeilung der Kommunion während der heiligen Messe, wenn die Zahl der Mitfeiernden groß ist oder wenn dem Zelebranten die Austeilung der Kommunion selbst schwerfällt, und auch bei Wortgottesfeiern.
  2. Kranken, Alten und Sterbenden die Kommunion nach Hause oder ins Krankenhaus oder Seniorenheim zu bringen. Sie bringen Christus zu den Menschen.
  3. Das Allerheiligste im Ziborium oder der Monstranz zur eucharistischen Anbetung auszusetzen, wenn kein Priester zur Verfügung steht.
  4. Bei Prozessionen das Allerheiligste zu tragen, sollte ein Priester oder Diakon aus gesundheitlichen Gründen dazu nicht in der Lage sein.

Voraussetzungen für den Kommunionhelferdienst sind:

  1. Die Person ist mindestens 25 Jahre alt, gefirmt, kommt mitten aus der Gemeinde und wird vom zuständigen Seelsorger gefragt, ob sie Kommunionhelfer/in werden möchte.
  2. Die Stellung eines Antrages beim Erzbischöflichen Generalvikariat und die Anmeldung zu einem eintägigen Kurs in der Erzdiözese.
  3. Besuch des Kurses und Erhalt einer Urkunde über die Erzbischöfliche Beauftragung zum Dienst als Kommunionhelfer/in. Diese Beauftragung ist zeitlich befristet, kann durch den leitenden Pfarrer verlängert werden und ist immer auf eine konkrete Pfarrei oder Pfarreiengemeinschaft bzw. einen konkreten Seelsorgebereich begrenzt.
  4. Die Bereitschaft möglichst jährlich an Besinnungstagen oder spirituellen Angeboten teilzunehmen.

Der Pfarrer sucht in Zusammenarbeit mit dem Pfarrgemeinderat geeignete Personen für den Dienst als Kommunionhelfer und -helferin. Diese werden dann dem Bischof mitgeteilt, in einem Einführungskurs mit den Aufgaben eines Kommunionhelfers vertraut gemacht und anschließend schriftlich beauftragt, den Gläubigen die Kommunion zu spenden.

Kommunionhelfer und Lektoren an Liebfrauen, Hennef-Warth

Kommunionhelfer und Lektoren an Liebfrauen, Hennef-Warth

Bärbel Ennenbach
Ansprechpartnerin
Telefon:02242 4232
Kommunionhelfer und Lektoren an St. Remigius, Happerschoß

Kommunionhelfer und Lektoren an St. Remigius, Happerschoß

Dorothea Bröhl
Ansprechpartnerin
Telefon:02242 6762

Kommunionhelfer/innen an "Zur schmerzhaften Mutter", Bödingen

Ulrike Müller
Ansprechpartnerin
Telefon:02242 5385

Aktuelle Kommunionhelfer/innen in Bödingen:
Renate Becker-Steinhauer, Margret Hilleke, Ulrike Müller, Michaela Musselmann, Martina Weimer, Heinz Wittershagen