Beichte

Beichte

Für seelsorgliche Gespräche stehen Ihnen alle Seelsorger jederzeit zur Verfügung.

Das Wichtigste vorneweg: Gott liebt uns bedingungslos und ohne Einschränkung! Dies gilt auch und gerade in unserem Versagen! Wenn ein Mensch sich seiner eigenen Fehler, seiner Schuld bewusst wird, ist das ein Zeichen persönlicher Reife. Ganz oft leiden wir unter unseren eigenen Fehlern. Beichten heißt, sich der Liebe Gottes bewusst werden. Er bietet uns an, uns von ihm lieben und verändern zu lassen und reicht uns seine Hand zur Versöhnung.

Beichten, was ist das eigentlich genau und wie mache ich das?

In der Beichte kann man mit einem Priester, dem Beichtvater, in Ruhe über die weniger gelungenen Seiten des eigenen Lebens nachdenken, z.B. darüber, inwieweit wir dem Liebesgebot Jesu nachgekommen sind. Wenn uns die eigenen Fehler leidtun, wir zu Versöhnung und Wiedergutmachung bereit sind und wir uns in Zukunft Mühe geben möchten, den gleichen Fehler nicht noch einmal zu begehen – dann sind alle Voraussetzungen gegeben, um feierlich im Namen Jesu von der persönlichen Schuld freigesprochen zu werden. Der Priester spricht ein besonders schönes Gebet, segnet Dich mit dem Kreuzzeichen und erklärt Dich als von Deiner Schuld befreit.

Für viele beichtende Menschen ist dieses Sakrament ein wunderbares und tiefgreifendes Erlebnis. Sie verlassen die Beichte mit einem Gefühl der Erleichterung und des möglichen Neuanfangs, denn Gott wird ihnen eine vergebene Schuld niemals mehr vorwerfen. Und sich selbst darf man dann endlich auch guten Gewissens verzeihen …