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Uckerath:Kirchweihfest in Uckerath

Es ist mittleierweile schon eine gute Tradition, dass zum Geburtstag von Sankt Johannes dem Täufer keine Prozession durch den Ort stattfindet sondern auf dem Kirmesplatz im Festzelt die heilige Messe gefeiert wird. Wir feiern die Geburt des Vorläufers Jesu. Johannes heißt: „Der Herr ist gnädig.“ Wir können den Namen auch so verstehen: Gott geht auf mich zu. Ich bin ihm nicht egal. Dies erfahren auch seine Eltern Elisabeth und Zacharias und dies ist auch die Botschaft, die Johannes später verkündet. Gott kommt. Jesus, den Johannes angekündigt hat, ist dieser Gott für uns.
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Datum:
21. Juni 2026
Von:
Egon Ditscheid

So haben wir auch in diesem Jahr wieder mit Kaplan Justin Joseph und Diakon Matthias Linse, bei sommerlichen Temperaturen und blauem Himmel die Heilige Messe auf dem Kirmesplatz feiern können. Der Kirchenchor hat zusammen mit Friedrich Grothe am Keyboard für die musikalische Untermalung gesorgt.

Auch, dass unser Kaplan Justin Joseph mit uns zusammen feierte hat schon Tradition, denn vor zwei Jahren wurde er in Uckerath bei der Messe auf dem Kirmesplatz eingeführt und feierte mit uns zum dritten Mal den Geburtstag unseres Pfarrpatrons.

Justin hat dies auch zum Anlass genommen, ein paar Worte an die Gemeinde zu richten:
„Vor drei Jahren wurde ich hier als neuer Kaplan eingeführt. Heute darf ich dieses Fest bereits zum dritten Mal mit Ihnen feiern. Und ich habe gelernt: In Uckerath geht die Zeit manchmal schneller als der Kalender sagt.

Als ich nach Uckerath kam, war vieles neu: neue Menschen, neue Wege und neue Termine. Zum Beispiel die wichtigste Frage am Anfang: Wo gibt es hier eigentlich guten Kaffee?

Ich habe gelernt: Es gibt ihn. Aber die Gemeinde testet erstmal, wie sehr man ihn wirklich verdient hat.... Aber ich habe schnell gemerkt: In Uckerath wird man nicht lange der Neue" genannt - irgendwann gehört man einfach dazu. Und das ist etwas sehr Schönes.

Heute kann ich sagen: Aus dieser Gemeinde ist für mich ein Stück Heimat geworden. Und wenn ich das ein bisschen auf kölsch sagen darf: Ich bin ja eigentlich „en Kölsche Jung" - und selbst der merkt irgendwann, wenn er nicht nur irgendwo arbeitet, sondern wenn er angekommen ist. Dann heißt es nicht mehr „Ich bin hier im Einsatz", sondern eher: „Ich bin hier Zuhause mit allem, was dazu gehört.  In der Bibel steht: Wer um Gottes willen Haus, Familie oder Heimat verlässt, der wird hundertfach empfangen. Und ich muss sagen: Ich habe das hier wirklich erfahren.

Vielleicht nicht in Häusern und Grundstücken - aber in etwas viel Wertvollerem: in Menschen. 
Gott hat mir nicht nur einen neuen Ort gegeben, sondern eine neue Heimat. Und irgendwann passiert etwas Interessantes: Man ist nicht mehr „der Neue" Man ist einfach „der Kaplan" Und noch später: „Ach, der gehört ja schon dazu.

"Darum heute einfach Danke: Danke für das Vertrauen. Danke für die Geduld - besonders an den Tagen, an denen ich selbst gemerkt habe, dass ich noch „neu" bin. Und danke für jedes Lächeln, das mehr gesagt hat als viele Worte. Uckerath ist für mich Heimat geworden - und dafür bin ich sehr dankbar.

Und wenn der „Kölsche Jung“ heute etwas gelernt hat, dann das: Man kommt als Kaplan - und man bleibt als Familienmitglied.“

Vielen Dank Justin, dass Du da bist und wir Dich genießen dürfen. Vielen Dank auch an alle, die dazu beigetragen haben, dass diese Heilige Messe wieder auf dem Kirmesplatz stattfinden konnte und ein Besonderen Dank an den SC Uckerath und die KG Remm Flemm, die dafür sorgen, dass wir unsere Kirmes jedes Jahr in diesem schönen Rahmen feiern können.

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