Uckerath:„Gott zur Ehr‘, dem nächsten zur Wehr“…


Es ist jedes Mal ein sehr bewegender Moment, wenn in einem langen Zug die aktiven Feuerwehrleute gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr und den Ehrenmitgliedern durch das Kirchenschiff ziehen. Der Gedanke, dass dies alles Menschen sind, die dafür ausgebildet werden und wurden, anderen Menschen in Notsituation zu helfen und im Extremfall sogar dabei ihr Leben riskieren, erfüllt einen mit großer Dankbarkeit und Demut.
Das brachte auch Kaplan Justin Joseph in seinen einleitenden Worten und später in seiner Predigt sehr anschaulich zur Sprache. Unterstützt wurde dieser im Altarraum durch Hauptbrandmeister Wolfgang Behner, der auch in diesem Jahr wieder die Lesung übernahm und natürlich den Messdienerinnen und Messdienern, unter denen sich auch wieder Jugendliche der Jugendfeuerwehr befanden, die dem Anlass entsprechend beim Dienen ausnahmsweise die Messdienergewänder gegen ihre Feuerwehrkleidung eingetauscht hatten. Einer von ihnen, Phillip Bussard, sprach dann auch das Fürbittgebet, bei dem nicht nur für die Feuerwehrleute in und nach ihren Einsätzen gebetet wurde, sondern auch für deren Familien, die sich immer wieder Sorgen um ihre Lieben machen. Auch der bereits verstorbenen Mitglieder der Feuerwehr wurde im Fürbittgebet gedacht.
Zuletzt verlas Phillip noch einen Brief des ehemaligen Hennefer Feuerwehrkameraden und Pfarrvikar Wolfgang Rick, der nach seinem Wechsel aus dem Pfarrverband Geistingen-Hennef-Rott in die Pastorale Einheit Weilerswist und Zülpich nun leider hier nicht mehr mit dabei sein kann. Hierin wünschte er all seinen ehemaligen Kameradinnen und Kameraden unter anderem viel Freude beim anschließenden Feiern auf dem Feuerwehrfest und Gottes reichen Segen von der anderen Rheinseite. Kaplan Justin Joseph bat er überdies dort, ein oder zwei Kölsch für ihn mit zu trinken!
Die Verheißung auf ein schönes Kölsch, aber auch viele andere Leckereien, ein abwechslungsreiches Programm und natürlich ein Wiedersehen in froher Runde sorgte dafür, dass auch die meisten anderen Teilnehmenden der Dankmesse sich traditionsgemäß spätestens zum Frühschoppen am Feuerwehrhaus wiederfanden.
In diesem Sinne einmal mehr ein herzliches Dankeschön und Vergelt‘s Gott an euch, liebe Uckerather „Feuerwehrmädchen und -jungen“, für all euren Einsatz hier vor Ort, nicht nur wenn’s brennt!
Elke Ditscheid