Uckerath:Erntedank 2026 in Uckerath


Die Kirche war herrlich zum Erntedank von den Landfrauen Marlene Höhner, Marianne Severin und Gisela Weber sowie unserer Küsterin Susanne Otto geschmückt worden. Sie hatten sich mal wieder selbst übertroffen, wie es hoffentlich auf den Bildern zu sehen ist. Vielen, vielen Dank dafür!
Anstatt einer Predigt hatten zwei Kinder ein Predigtspiel passend zum Evangelium vorbereitet. Ein Kind versprach lauthals zu helfen und das andere meinte eher zurückhaltend, keinen Bock auf die Erntearbeit zu haben. Aber wie auch im Evangelium, erntete das Kind, das eigentlich keine Lust hatte einen ganzen Korb voller Früchte und das andere beschäftigte sich in der Zeit nur mit seinem Handy und kam am Ende des Spiels ohne Früchte nach Hause.
Danach hat uns der Kindergarten noch mit einem Bewegungsspiel zum Thema Ernte erfreut und auch die anderen Kinder in der Kirche animiert fleißig mitzumachen. Es war einfach nur schön zu sehen, wie lebendig Kirche sein kann.
Am Ende des Gottesdienstes hieß es dann Abschied nehmen von drei ganz lieben und treuen Messdienerinnen. Diese Aufgabe übernahm für die Messdienerleiter Marina Cremer:
„Liebe Ruth, liebe Theresa, liebe Ellen,
es gibt Menschen, bei denen man irgendwann gar nicht mehr genau weiß, wann sie eigentlich angefangen haben, bei den Messdienern dabei zu sein – weil sie gefühlt einfach schon immer dazugehört haben. Und bei euch beiden ist das definitiv so.
Ihr habt über viele Jahre den Dienst am Altar getätigt und die Messdienerarbeit unterstützt, Freizeit geopfert und mit Sicherheit auch das ein oder andere kleine Chaos miterlebt.
Dabei wart ihr nicht einfach nur weitere Messdienerinnen. Ihr wart Teil unserer Gemeinschaft, habt Verantwortung übernommen, mit angepackt, mitgelacht und unsere Runde über viele Jahre mitgeprägt.
Und auch wenn wir euch heute offiziell aus dem aktiven Messdienerdienst verabschieden, bedeutet das natürlich nicht, dass all die gemeinsame Zeit einfach vorbei ist. Denn gerade bei Menschen, die so lange Teil einer Gemeinschaft waren, bleiben vor allem die Erinnerungen.
Deshalb möchten wir heute vor allem eines sagen: DANKE.
- Danke für eure Zeit.
- Danke für eure Geduld.
- Danke für euer Engagement.
Und vor allem danke dafür, dass ihr so viele Jahre ein Teil unserer Messdienerrunde wart. Wir wünschen euch für alles, was jetzt vor euch liegt, von Herzen alles Gute und Gottes Segen.“
Natürlich haben die Drei auch noch ein Geschenk bekommen, damit sie die schöne Zeit, wie Ruth es in ihrer Dankesrede sagte, nicht so schnell vergessen werden.
Mir bleibt jetzt nur noch allen zu danken, die zu diesem wunderschönen Gottesdienst beigetragen haben.