Termine im Seelsorgebereich Hennef-Ost

Kompassionsfest in Bödingen
17.05.2019 - Herzliche Einladung zur Feier des Kompassionsfestes 2019
Wallfahrtsmesse der kfd
23.05.2019 - 15 Uhr in Bödingen
Bibliodrama-Nachmittag mit Pater Thomas Heck
25.05.2019 - 14-19 Uhr, Pfarrheim Liebfrauen, Hennef-Warth
Pilgerwanderung "Ohne Liebe ist alles nichts"
30.05.2019 - dreitägig bis 1. Juni
Firmwochenende
14.06.2019 - bis 16. Juni
Kinderlager 2019 in Gautestadt, Norwegen
09.08.2019 - für Kinder von 10 bis 14 Jahren
Dekanatsfrauenmesse
21.08.2019 - 18 Uhr, Blankenberg
Zirkus JAKHOLINO
21.10.2019 - für Kinder zwischen 8 und 13 Jahren

Farben in der Liturgie


Die Farben in der Liturgie (Messgewand, Tücher) sind nicht beliebig, sondern sie haben eine bestimmte Aussage.
Im Folgenden können Sie nachschlagen, welche Farbe was bedeutet und wann im Jahreskreis sie im Gottesdienst zum Einsatz kommt.

 

Violett

Weiß

Rot

Grün

Schwarz

Allgemeines zur Herkunft und Bedeutung der Farben

Die Urfarben der Stoffe waren grau/braun/gelblich bei ungebleichter Wolle bzw. ungebleichtem Leinen und weiß bei gewaschener und gebleichter Wolle bzw. gewaschenem und gebleichtem Leinen. Grau/braun/gelblich waren also einfache, alltägliche Farben und standen für Armut, während weiß Reinheit, Festlichkeit und Reichtum darstellte. Von daher rühren das ursprünglich weiße Priester-gewand in vielen Religionen (Tunika, Albe, Rochett) und die weißen Kutten der Priesterorden wie Zisterzienser, Chorherren, Dominikaner.

 

Bunte Farben erhielt man in der Antike durch das teure Färbemittel Purpur, das Sekret der Purpurschnecke. Mit zunehmender Menge des Farbstoffes und zunehmender Häufigkeit des Eintauchens erhielt man die Farben   rosa - violett - rot/karmin/purpur - schwarz und bei Verwendung von Meerwasser beim Färbeprozess   grün. Ein schwarzes Gewand war demnach das teuerste, da das meiste Färbemittel verwendet werden musste. Rot, das ebenfalls sehr teuer in der Herstellung war, galt als Königsfarbe.

 

Im 9./10. Jahrhundert änderte sich die Färbepraxis, man verwendete nun Pflanzenstoffe. Mit den neuen Farben ergab sich auch eine neue - trinitarische - Symbolik:
Rot/golden/gelb als Farbe der Sonne, des Feuers, der Erhabenheit war Gott dem Vater und dem König als dessen Stellvertreter zugedacht, blau als Farbe des Himmels Gott dem Sohn und seiner Mutter Maria, grün als Farbe der Wiese, des Waldes, der Schöpfung Gott dem Heiligen Geist.