Termine im Seelsorgebereich Hennef-Ost

Tägliches Glockengeläut
20.03.2020 - um 19:30 Uhr
Eddi Hüneke und Willibert Pauels mit ihrem Programm "Was uns trägt"
03.05.2020 - 18 Uhr, Pfarrkirche Liebfrauen
ABGESAGT: Kompassionsfest in Bödingen
08.05.2020 - 9:30 Uhr Prozession mit Gnadenbild
Pilgerwanderung zur Schmerzhaften Mutter in Marienstatt
21.05.2020 - Titel: "Du bist immer da"
Bibliodrama-Nachmittag mit Pater Thomas Heck
23.05.2020 - 14-19 Uhr, Pfarrheim Liebfrauen, Hennef-Warth
Wallfahrtsmesse der kfd
28.05.2020 - 15 Uhr, Bödingen
Jugendgottesdienst
31.05.2020 - 19 Uhr, Liebfrauen, Warth
Firmwochenende
05.06.2020 - bis 07.06. in Vallendar
Seelsorgebereichsgottesdienst 2020
14.06.2020 - 11 Uhr, Pützemichplatz, Hennef-Happerschoß
Motorrad-Wallfahrt
27.06.2020 - Beginn: 8:30 Uhr
Jugendferienlager 2020 - Segeln in Holland
29.06.2020 - für Jugendliche ab 15 Jahren
Kinderferienlager 2020 in Dänemark
24.07.2020 - für Kinder von 10 bis 15 Jahren
Jugendferienlager nach Wien
11.10.2020 - für Jugendliche ab 16 Jahren

3. Advent

„Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!

Noch einmal sage ich: Freut Euch! Denn der Herr ist nahe.“

Dieser Eröffnungsvers (Phil 4,4.5b) steht zu Beginn der Eucharistiefeier dieses Adventssonntages.

 

Entsprechend dem Text des Eröffnungsverses trägt er den Namen „Gaudete“, das ist die lateinische Übersetzung der Aufforderung „Freut euch!“

Und dieser Sonntag ist ein ganz besonderer im Advent, genauso wie es der Sonntag „Laetare“ in der vorösterlichen Fastenzeit ist.

 

Zum Ausdruck kommt diese Besonderheit durch die liturgische Farbe der Messgewänder und auch der Kerze am Adventskranz: nicht wie an den übrigen Adventssonntagen ein eher büßerisches Violett, sondern vielmehr ein Rosa (= ein aufgehelltes Violett).

Im Evangelium steht erneut Johannes der Täufer im Vordergrund, der Wegbereiter unseres Herrn und Erlösers (Mt 11,2-11). Jesus selber bestätigt ihn allen Suchenden und Fragenden -darunter auch der Täufer selbst- als seinen Wegbereiter und sich als den wahrhaften Messias, der der Welt Gerechtigkeit und Erlösung verschaffen wird.

 

Das mag manchem als Größenwahnsinn erscheinen, und es gibt nicht wenige, die damals wie heute diesen Anspruch Jesu rigoros ablehnen.

 

Es gibt zunehmend einflussreiche Leute in der heutigen Welt, die sich selbst für den wahrhaften Messias halten und das Geschick dieser Welt allein nach ihrem Dafürhalten bestimmen und gestalten wollen, koste es was es wolle. Dabei wird es einem oftmals wahrhaft angst und bange! Und der unmenschliche Anspruch auf uneingeschränkte Autorität und Handlungsfreiheit dieser Despoten macht nicht gerade Mut.

Doch gleich zweimal ergeht an uns der Aufruf, uns zu freuen.

 

Er will uns daran erinnern, dass Gott selber in diese desaströse Welt eingetreten  und unser Bruder geworden ist, ein Mensch, der all unsere Sorgen und Nöte schon mit uns durchlitten hat. Er kommt in das Leben eines jeden von uns, er durchlebt es mit uns Tag für Tag, er ist uns ständig nahe.

 

Das soll eine große Freude in uns erwachsen lassen, das will uns Mut machen. Es soll auch die Vorfreude darauf in uns bestärkt werden, dass wir am Ende unserer Tage den Herrn schauen dürfen, wie er ist, von Angesicht zu Angesicht!

 

Dr. Heiner Hennecken