Termine im Seelsorgebereich Hennef-Ost

Übertragung der Hl. Messe durch Radio Horeb
02.02.2020 - 11 Uhr, Pfarrkirche Liebfrauen, Hennef-Warth
Reparatur-Café des ökumenischen Umweltkreises
15.02.2020 - von 10-13 Uhr, ev. Gemeindezentrum, Bonner Straße, Hennef.
Ausstellung in der Fastenzeit 2020
01.03.2020 - bis 29. März 2020 in St. Mariä Himmelfahrt, Bröl
Konzert des Chores Arche Noah
08.03.2020 - 17 Uhr, St. Remigius Happerschoß
Bibliodrama-Nachmittag mit Pater Thomas Heck
21.03.2020 - 14-19 Uhr, Pfarrheim Liebfrauen, Hennef-Warth
Eddi Hüneke und Willibert Pauels mit ihrem Programm "Was uns trägt"
03.05.2020 - 18 Uhr, Pfarrkirche Liebfrauen
Jugendferienlager 2020 - Segeln in Holland
29.06.2020 - für Jugendliche ab 15 Jahren
Kinderferienlager 2020 in Dänemark
24.07.2020 - für Kinder von 10 bis 15 Jahren
Jugendferienlager nach Wien
11.10.2020 - für Jugendliche ab 16 Jahren

1. Advent

„Zu dir, Herr, erhebe ich meine Seele. Mein Gott, dir vertraue ich.

Lass mich nicht scheitern, lass meine Feinde nicht triumphieren! Denn niemand, der auf dich hofft, wird zuschanden!“

So lautet der Eröffnungsvers (Psalm 25, 1-3) zur Eucharistiefeier dieses Sonntags.

 

Die Texte der beiden Lesungen und des Evangeliums des Tages beschäftigen sich mit der Wiederkunft des Herrn am Ende der Zeiten. Sie zielen darauf ab, uns darauf vorzubereiten.

(Jes 2,1-5, Röm 13,11-14a, Mt 24,37-44)

 

Der eine oder andere mag nicht verstehen können, warum uns diese Texte zu Beginn der „schönsten Zeit im Jahre“ vielleicht Angst machen wollen. Ist nicht vielmehr Licht in voller Led-Stärke angesagt?

Doch wollen uns diese Texte wirklich Angst einjagen?

Vielmehr sind wir aufgerufen zu Wachsamkeit und Zuversicht, zu Mut und zur Hoffnung und zur Umkehr in der Aufrichtung auf Gott.

 

Zuwendung zu Gott ist gefragt! Nicht die Meinung, alles und jedes selber erledigen zu können. Das geht über unsere Kräfte und schafft nur Not und Elend, wie uns der desolate Zustand unserer Welt uns täglich vor Augen führt.   Wir brauchen erneut die Erkenntnis, dass wir diese Welt nicht im Alleingang zum Guten führen können, dazu brauchen wir die Hilfe des Herrn, selbst wenn wir uns noch so sehr abstrampeln mögen. Und wegen unseres täglichen Scheiterns in unseren Bemühungen müssen wir nicht vor Angst vergehen. Ganz im Gegenteil!

 

Legen wir jeden Tag vertrauensvoll in die Hände des Herrn in der Gewissheit, dass er uns am Ende nicht scheitern lassen wird. Mit seinem Beistand wird keiner von uns unter gehen und am Ende wird alles gut werden.

Versuchen wir stets, in seinem Namen Gutes zu tun und lasst uns nicht verzweifeln an der Aufgabe, Pflugscharen aus Schwertern und Lanzen zu schmieden.

Wenn wir uns für die Hilfe Gottes offen zeigen, können wir nicht scheitern!

 

Denn wer auf den Herrn hofft, wird letztlich niemals scheitern! In unserer  Zuwendung zu dem kleinen Kind in der Krippe wird sich die Zukunft unserer Welt entscheiden!

 

Dr. Heiner Hennecken